Der Auftrag steht im DMS. Und die Arbeitszeit?
Ein Serviceleiter stempelt den Auftragsstatus längst im DMS. Wer wie lange gearbeitet hat und wer wann frei ist, steht woanders.
So kann ein Tag aussehen. Die Figur ist erfunden, das ist kein Kundenbericht. Ein Szenario, kein Kundenbericht: Das Autohaus und seine Leute sind ausgedacht, die genannten Funktionen gibt es in Zeitmatrose.

Das Handy liegt neben dem Schraubenschlüssel, der Daumen ist noch ölig.
„Wir stempeln doch schon im DMS“
Der Serviceleiter hat gleich zu Anfang gesagt: Der Auftragsstatus bleibt im DMS. Auftragseingang, Teile, Abnahme, Rechnung, alles bleibt, wo es ist. Daran soll niemand rütteln.
Was dort nicht sauber ankommt, ist die Arbeitszeit des Teams. Wer wie lange in der Werkstatt, im Service oder im Büro gearbeitet hat, wird nachgetragen oder geschätzt. Die Abwesenheiten stehen in einer Liste, die die Bürokraft pflegt.
Die Stempeluhr in der Hosentasche
Zeitmatrose ersetzt das DMS nicht. Es kümmert sich um die Arbeitszeit. Der Mechaniker startet auf seinem eigenen Handy die Stempeluhr, wenn er einen Wagen übernimmt, wählt seine Abteilung als Kostenstelle, etwa Werkstatt, und stoppt, wenn er fertig ist. Erst dann entsteht die Buchung. Den Auftrag selbst führt weiter das DMS.
Der Serviceleiter gibt die Zeiten frei. Als zwei Mechaniker für dieselbe Woche Urlaub eintragen, sieht die Bürokraft die Überschneidung in der Team-Abwesenheitsansicht, bevor die Werkstatt zu dünn besetzt ist.
Zwei wollen dieselbe Woche
Am Monatsende zeigt die Auswertung, wie viele Stunden auf Werkstatt, Service und Büro entfallen. Der Auftragsstatus bleibt im DMS, die Arbeitszeit liegt in Zeitmatrose.